Stettlen, 4. August 2020 – Esport-Offensive in der Schweiz. Die Berner Unternehmung Home of Esports AG baut in den nächsten drei Jahren landesweit 12 Esports-Venues. Botschafter ist der Waadtländer Formel-E-Star Sébastien Buémi (32).

Esports boomt. Global wächst der Markt jährlich um 40 Prozent. Jetzt wird die Schweiz nachhaltig erschlossen. Dank der Home of Esports AG. Die Unternehmung aus Bern ist mit Hochdruck an der Umsetzung eines eigentlichen Grossprojekts. Herzstück sind die so genannten Venues. Standorte, an denen sämtliche Ausprägungen des Esports gebündelt werden. Roberto Bortoli, CEO der Home of Esports AG: «Geplant sind schweizweit 12 Venues. Sie sollen einzigartiger Treffpunkt für Esports-Begeisterte sein.» Die erste Venue wird im Januar 2021 eröffnet. Neben den Venues baut das Berner Unternehmen auf fünf weitere Geschäftsbereiche. «Unser Ansatz ist bewusst ganzheitlich», sagt Bortoli. «Nur so können wir Esports in der Schweiz einerseits für alle zugänglich machen und ihn andererseits auf ein professionelles Niveau hieven.» Neben den Venues setzt die Home of Esports AG deshalb auf die Business Units «SPARX Teams», «Academy», «Products & Events», «Consulting & Management» und «Game Universe Erlebniscenter». Vom Aufbau von professionellen EsportsTeams, über die Entwicklung junger E-Talente und eigener Formate, bis hin zu Beratung von Firmen und zum Aufbau einer Erlebniswelt – Home of Esports wird alle Facetten des Esports spiegeln. Bortoli: «Unser Ziel ist, sämtliche Ansprüche der Esports-Community zu erfüllen und alle Bedürfnisse zu stillen.» Das Grossprojekt dürfte auch für Investoren eine interessante Möglichkeit sein. Bortoli: «Wir besetzen ein potentes, relevantes und zukunftsorientiertes Thema. Und wir haben neben dem vertrauensbildenden Setup die kritische Grösse. Eine vergleichbare Investitionsmöglichkeit in diesem Bereich gibt es in der Schweiz nicht.» Als Botschafter hat die Home of Esports AG Sébastien Buemi gewinnen können. Der 32-jährige Waadtländer gehört mit 13 Siegen zu den erfolgreichsten Fahrern der ABB FIA Formula E Championship und wurde in der Saison 2015/16 Weltmeister. Bortoli: «Sébastien war unser Wunschkandidat. Als Schweizer, als Unternehmer, als Vater von zwei Kindern, als begnadeter Formel-E-Fahrer, als exzellenter Simulator-Pilot und als grossartiger Gamer ist er der perfekte Botschafter für unser holistisches Projekt. Er überzeugt gleichermassen als Sportler und als Mensch. Wir sind sehr stolz, ihn an Bord zu haben.»

Sébastien Buemi zu seinem Engagement bei Home of Esports AG

Welches sind deine Lieblingsgames?
F1 auf der Playstation und rFactor 2 hauptsächlich auf dem Computer.

Du hast zwei Jungs – ist Gamen bei ihnen schon ein Thema?
Die beiden sind erst zwei- und vierjährig, also noch etwas jung fürs Gamen. Aber der Grössere ist schon einige Runden auf meinem Schoss im Rennsimulator gefahren.

Welche Erfahrungen hast du mit Esports schon gemacht?
Ich würde sagen, ich bin beim höchsten Level eingestiegen. Mit dem e-Grand-Prix der Formel E und dem virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans kenne ich zwei höchst erfolgreiche e-Racing Projekte. Die Software, die Grafik und der Fahrsimulator sind qualitativ so hochstehend, dass man als Fan und selbst als Profi-Rennfahrer das Gefühl hat, tatsächlich in einem realen Rennwagen zu sitzen.

Dein Freund, Fernando Alonso, der 2021 wieder zur Formel 1 zurückkehrt, ist ein Experte in Sachen Esports. Hat dich seine Faszination für Esports beeinflusst?
Ich würde schon sagen. Wir haben immer wieder über Esports diskutiert. Er hat mich davon überzeugt, dass Esports in Zukunft eine immer grössere Rolle spielen wird. Diese Chance möchte ich keinesfalls verpassen.

Spielt Esports in deiner Nachkarriereplanung eine Rolle?
Das könnte durchaus eine Option sein. Ich plane aber schon noch einige Jahre Rennen zu fahren – sagen wir zehn. Und es ist schwierig abzuschätzen, wo Esports in zehn Jahren sein wird. Ich bin aber überzeugt, dass Esports dann eine wichtige Rolle spielen wird. Gut möglich, auch in meinem Leben.

Was interessiert dich eigentlich am meisten? Ein Team zu führen, selber Esports-Athlet zu sein, das Business, der Spass?
In erster Linie machts einfach riesigen Spass, in einem Simulator zu sitzen und zu racen. Diese hochtechnischen Geräte wurden in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Das Handling, das Fahrgefühl – man fühlt sich heute tatsächlich wie in einem richtigen Rennauto. Und selbstverständlich ist das Business selber enorm spannend, es wächst, entwickelt sich. Ich kann da viel lernen und könnte mir vorstellen, nach meinem Rücktritt aus dem realen Rennsport mehr Zeit zu investieren.

Wie schätzt du das Potenzial des Esports in der Schweiz ein?
Ich denke, das ist ein gewaltiger Wachstumsmarkt, der sich in den nächsten Jahren noch stark entwickeln wird. Ich bin sehr glücklich, Teil der Home of Esports AG zu sein. Mir gefällt ihr Konzept, ihre Herangehensweise an das Thema Esports. Ich bin überzeugt, sie gehen den richtigen Weg. Sie haben genau analysiert, wo Esports in der Schweiz derzeit steht, was die Menschen sehen wollen.

 

Für weitere Informationen & Bilder wenden Sie sich bitte an:
Roberto Bortoli, CEO
Home of Esports AG
Bernapark
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